Buch oder eBook

Es gibt Bücher aus Papier und solche die in digitaler Form existieren, nach wie vor wird zwischen den Formaten unterschieden. Eber das ist nicht alles, es existiert eine Kontroverse, welches Buchformat das bessere sei. Persönlich muss ich sagen, dass ich sehr viele eBooks lese, weil es eine einfache Art ist, Bücher in verschiedenen Sprachen schnell und unkompliziert zur Hand zu haben. Außerdem nehmen diese Bücher keinen Platz weg und wenn ich unterwegs bin, kann ich sie einfach mitnehmen. Aber so denken nicht alle.

Interessant ist hierbei für mich, dass besonders die Gruppe der Millennials, die als modern gelten und die Gruppe der Gesellschaft sind, die von Werbung angesprochen werden soll und an die sich dementsprechend viele online Angebote richten. Zunächst zur Abgrenzung, der Begriff der Millennials, das sind Personen, die zwischen 1980 und 2000 geboren wurden, gut ausgebildet sind, mit dem Internet groß wurden und als digital Natives gelten. Genau diese Gruppe aber bevorzugt gegenüber dem eBook das Papierbuch. Statistisch gesehen interessieren sich und vor allem nutzen ältere Leute eBooks stärker.

Der Grund für diese Haltung wird in der Sichtweise zu Besitz gesehen und eBooks verlieren diesbezüglich. Der Grund wird schlicht an der Wertschätzung festgemacht, die bei eBooks, wie auch digitalen Inhalten allgemein als geringer angesehen wird. Man kann eBooks nicht anfassen, der sogenannte Besitzer hat keine Kontrolle über das Buch, kann es nicht kopieren, verleihen oder sonst modifizieren, was mit einem herkömmlichen Papierbuch einfach möglich ist. Kurz und gut, das eBook wird von den Millennials ehr ein Konzept denn ein wirkliches Ding angesehen.

D.S.Felix: Nacherzählung von Kleider machen Leute

Trotzdem komplettiert ein eBook das Angebot eines Buches und dem Rechnung tragend bietet der Friedrich-Maerker-Verlag neben gedruckten Büchern aus Papier auch eBooks an. Gerade erst ist die Nacherzählung  des deutschen Klassikers von Gottfried Keller „Kleider machen Leute“ durch die Autorin D.S. Felix erschienen. Die Nacherzählung wurde mit Illustrationen der Malerin Sue Meynell versehen und richtet sich an Leser ab 9 Jahren. Das Buch enthält die ganze Geschichte, auch wenn vieles nacherzählt wird, bleiben doch einige Stellen des Originaltextes erhalten. Damit der Text verständlich wird, werden Begriffe erklärt und es gibt einen Anhang mit weiterführenden Informationen. Alles zusammengenommen macht die Geschichte „Kleider machen Leute“ von Gottfried Keller für Kinder leichter verständlich. Das Buch kann entweder direkt beim Verlag oder im Buchhandel erworben werden.

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